Mein Name ist Louis Begley allerdings wurde ich als Louis Begleiter geboren 1933 in Polen geboren. Ich bin das einzige Kind eines Arztes.

Wir sind eine jüdische Familie und Leben in Stryj in Galzien, dies wurde 1939 von sowjetischen Truppen besetzt. Jetzt 1941 wird mein Vater als Lazarettarzt in die Sowjetunion deportiert. Dort verbringt er den Großteil des Krieges. Meine Großeltern väterlicherseits wurden schmerzhafterweise dieses Jahr im September verschleppt und ermordet. Meine Großeltern mütterlicherseits sind mithilfe von falschen Papieren untergetaucht. Ich blieb mit meiner Mutter alleine zurück und ab Juni wurden wir von deutschen Besatzern verfolgt nur, weil wir Juden sind. Nach der ersten Klasse durfte ich deshalb nicht mehr zur Schule gehen. Jetzt ist Winter und wir sind gerade nach Lemberg geflohen. Jetzt haben auch wir gefälschte Papiere und laut denen sind wir polnische Katholiken. Wir haben jetzt März 1943 und sind jetzt weiter bis nach Warschau geflohen. Es sind jetzt 1,5 Jahre vergangen und wir haben August 1944, draußen ist der Warschauer Aufstand und wir leben in verschiedensten Kellern. Meine Mama hat uns irgendwie davor gerettet, dass wir nicht nach Auschwitz müssen.

Erst haben wir uns in dem Dorf Masowien versteckt und jetzt sind wir in Südpolen in der Stadt Kielce. Wir haben jetzt Januar 1945 und durch den Einmarsch von sowjetischen Truppen ist der Krieg endlich zu Ende.

Jetzt sind wir in Krakau und endlich ist mein Vater wieder da.